Von wegen „abergläubischer Unfug“! (TOP FOUR-Tag 1)

geschrieben von Toni & Isi

4:45 Uhr – 4°C – O2-World Berlin – ALBA Berlin schläft nie. Zumindest nicht in dieser Nacht. Denn es geht los nach Ulm zum Top 4. Uns begleiten vier weitere Busse mit tobenden Fans auf unserer achtstündigen Reise gen Süden. Aber die Sterne stehen gut, wie uns die Klatschzeitschriften während der Fahrt verraten: Glückstage für Skorpion (Tänzerin Jenny) und Stier (Tänzerinnen Tini, Katja, Toni und Mary) fallen auf dieses Wochenende. Kann da noch was schief gehen?

Nach einer langen Fahrt und drei Pausen, um uns die Beine zu vertreten, kommen wir schließlich in der Ratiopharm Arena in Ulm an. Die Halle ist ca. halb so groß wie unser zweites Zuhause – die O2 World. So haben hier etwa 6.500 enthusiastische Fans aus Ulm, Bamberg, München und Berlin genügend Platz, um ihre Teams zu supporten.

Doch nicht nur Fans der verschiedenen Teams sitzen dicht aneinander, sondern auch die Cheerleader. So teilen wir uns eine Umkleidekabine mit den Rathiopharm Ulm Dancers. 35 Tänzerinnen, riesige Taschen, über 130 Kostümteile und insgesamt zu wenig Platz führen zu einem riesigen Chaos.

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Trotz alledem schaffen wir es, uns fertig zu machen und pünktlich zum Spielbeginn, auf dem Feld zu sein. Die ganze Halle ist am kochen. Nicht nur ALBA Fans supporten unsere Jungs während des Spiels gegen Bamberg, sondern auch der Ulmer Fanblock ist voll dabei. Das Spiel läuft super: ALBA führt fast durchgängig und auch unsere Timeouts klappen wie geplant.

Es ist ein wahnsinniges Gefühl, vor diesem Publikum auftreten zu dürfen: Alle jubeln uns zu und sind völlig aus dem Häusschen. Zwischendurch kommen Ulmer Fans zu uns, um uns zu sagen, dass wir das super gemacht haben und „rattenscharf“ sind ;D

Nach knapp zwei Stunden Spielzeit und viermaligem umziehen unsererseits, gewinnt ALBA schließlich 83:67 gegen Bamberg und zieht damit ins Finale am nächsten Tag ein. Unsere Horoskope hatten also Recht! Da soll uns nochmal jemand sagen, so etwas ist Quatsch.

Mit einem erschöpften aber glücklichem Gefühl verlassen wir das Spielfeld. Nach einer kurzen Stärkung in der Umkleide und selbstverständlich umgezogen in gelben T-Shirts, setzen wir uns in den ALBA Fanblock, um uns das Spiel Ulm – Bayern anzusehen.

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Es ist wirklich erstaunlich wie extrem laut die Ulmer Fans ihr Team bejubeln. Dazu haben sie aber auch jeden Grund, denn Ratiopharm Ulm schlägt Bayern 69:90 ! Eine starke Leistung. Uns ist eins klar: das wird morgen kein Zuckerschlecken für unsere Albatrosse.

Der restliche Abend vergeht wie im Flug: ca. 22:30 Uhr kommen wir im Hotel an. Die Zimmerschlüssel werden verteilt und alle wollen vor lauter Müdigkeit schnellstmöglich ihre Zimmer beziehen. Es dauert eine Weile bis unsere Zimmergenossin Vanny und wir (Toni und Isi) auch einen Platz im Fahrstuhl ergattern können. Aber das warten hat sich gelohnt. Wer hätte das gedacht? An einem Samstag Abend, irgendwo in Ulm treffen wir Michaela Schäfer, welche auch noch zu uns in den Fahrstuhl steigt. Zu gerne hätten wir ein Foto mit ihr gemacht, aber bis uns der Gedanke kam, waren wir leider schon in unserem Stockwerk angekommen.

Im Hotelzimmer geht nun alles sehr schnell: duschen, abschminken und rein in die Pyjamas. Im Bett quasseln wir noch über die heutigen Ereignisse und den bevorstehenden morgigen Tag. Toni macht das Licht aus und schneller als du „Wackelpudding“ sagen kannst, fallen wir drei Dancers in einen gefühlten hundertjährigen Tiefschlaf.

Toni & Isi

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